Die Einrichtung

Euer Aquarium* ist endlich da und der Aufbau und die Einrichtung kann beginnen.
Überprüft euer neues Aquarium auf eventuelle Schäden – bevor Ihr diese erst am Ende feststellt, wenn bereits Wasser drin ist.

Als erstes solltet Ihr euch (wenn nicht sogar schon geschehen) den richtigen Platz dafür suchen, denn ein gefülltes Aquarium kann je nach Größe schnell über 300kg wiegen.

Kommt man dann später auf die Idee “Wir stellen es mal eben um”, wird dies nicht mehr ohne weiteres möglich sein.

Weiterhin solltet Ihr bei der Wahl der Stellfläche unbedingt auf folgende Dinge
achten, damit Ihr einige Probleme gar nicht erst bekommt:

 

Der richtige Aquariumplatz

– Steckdose leicht zu erreichen
Bei Problemen oder für die Reinigung solltet Ihr jederzeit, ohne große Probleme an die Stecker gelangen.

– keine direkte Sonneneinstrahlung
Steht euer Becken den ganzen Tag in der Sonne kann es passieren, dass sich euer Becken aufheizt

– stabiler Unterschrank
Viele Hersteller liefern den passenden Unterschrank direkt mit, sodass ihr euch da keine Sorgen machen müsst.

– Richtet euer Aquarium waagerecht aus
Sorgt dafür, dass euer Aquarium unbedingt stabil und waagerecht steht.

Ist der richtige Platz gefunden und das Aquarium stabil aufgestellt, beginnen wir mit der Einrichtung der neuen Unterwasserwelt.
Wichtig: Solange kein Wasser im Becken ist, schalten wir kein elektronisches Aquariumzubehör (Heizstab, Pumpe etc.) ein!

 

Die Aquarium Rückwand

Damit das Aquarium nicht vor der blanken, weißen Wohnzimmerwand steht, sondern auch optisch bereits der Hintergrund beim Blick in das Aquarium auffällt, gibt es mehrere Möglichkeiten die Rückseite zu gestalten.

Die Rückwandfolie
Die Anbringung der Rückwandfolie* erfolgt auf der Rückseite eures Aquariums an der hinteren Scheibe von außen.
Dabei könnt Ihr auf selbstklebende Folie oder aber auch auf einfache Folie, die Ihr mit Tesafilm festklebt, zurückgreifen.
Besonders gut bei farbigen Fischen eignet sich ein blauer Hintergrund, da dieser die Farben besser hervorhebt. Diese Variante kommt in den meisten Zoofachgeschäften mit einer eigenen Aquaristik Abteilung vor.

Die Rückwand im Aquarium
Wer lieber auf Naturdarstellungen steht, für den sind die Rückwände mit Felsen, Wurzeln uvm. eine weitere Variante für den Hintergrund im Aquarium. Anders als bei der Rückwandfolie, kommt diese Rückwand* direkt in das Aquarium und wird mit Silikon befestigt, oder als
Alternative direkt im Bodengrund. Die sicherste Variante ist hier die Befestigung mit Silikon.

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Der Aquariumsand / Kies

Bei dem Aquariumsand gibt es eine Vielzahl von Varianten der Farben – so ist die Entscheidung oft nicht einfach.
Im Zoofachhandel wird einem grundsätzlich dunkler Aquarienkies* angeboten (in mehreren Läden gefragt) immer mit der Begründung, dass bei hellem Kies sehr leicht jeder Dreck zu erkennen ist und die schöne helle Farbe schnell verloren gehen kann.
Welche Farbe euer Bodengrund haben soll liegt aber ganz bei euch, denn Geschmäcker sind verschieden.
Egal welchen Sand Ihr am Ende gewählt habt, bevor dieser in euer Aquarium kommt solltet Ihr diesen unbedingt gründlich und mehrfach auswaschen, damit weder Staub / Dreck noch eventuelle Farbstoffe ins Becken gelangen. Im Anschluss verteilt Ihr den durchgewaschenen Sand in eurem Aquarium.
TIPP: Verteilt den Sand von hinten nach vorne abfallend, dadurch erreicht Ihr optisch mehr Tiefe im Becken.

 

Pflanzen und Dekoration

Der Sand ist drin nun können wir die Deko-Elemente und Pflanzen setzen.
Welche Deko-Elemente Ihr in euer Aquarium einsetzt bleibt euch frei, achtet aber auch hier wieder darauf das Ihr alle Gegenstände vorher einmal gründlich abspült und den ganzen Dreck und Staub entfernt.
Wichtig für die Wahl der Deko-Elemente ist es auch, dass diese Aquarien-gerecht sind und weder Farbstoffe noch andere Substanzen abgeben / lösen. Diese können die Fische vergiften und haben im Becken nichts verloren. Das gilt auch für die meisten Metalle.
Jetzt wo alle Deko-Elemente* im Aquarium, sind könnt Ihr damit beginnen die ersten Liter Wasser in das Aquarium zu füllen, damit eure
Pflanzen folgen können.
Zum Wasser einfüllen stellt ihr am Besten einen Teller auf den Aquariumboden und lasst das Wasser darauf einlaufen. Damit verhindern wir, das der Sand zu sehr aufgewirbelt wird. Sofern Ihr Substrat für eure Pflanzen vor dem Sand eingefüllt habt, bleibt auch dieser durch den Teller beim Einfüllen da wo er ist und wird nicht aufgewirbelt.
Beim Einsetzen der Pflanzen achtet darauf, diese nicht zu beschädigen und das Ihr sie tief genug in den Sand steckt damit sie gut anwachsen können. Ihr könnt zur Hilfe eine Pflanzpinzette nehmen, was das Einpflanzen erleichtert – es geht aber auch problemlos ohne.

 

Wasser marsch

Es ist nun alles gut vorbereitet und Du kannst damit beginnen Dein Aquarium vollständig mit Wasser zu befüllen.
Damit das Wasser zum sicheren Aquariumwasser wird, solltest Du ebenfalls nach dem Befüllen einen Wasseraufbereiter einsetzen.
Sämtliche Geräte wie Pumpe, Heizstab, Licht dürfen nun eingeschaltet werden.

Nach der Einrichtung folgt die Einlaufphase 🙂 Das Warten beginnt.

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